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5. November 2014 – 09:00 |

Wie lässt sich das nachhaltige Bauen in Deutschland vorantreiben? Welche innovativen Hauskonzepte gibt es jetzt und in Zukunft? Diesen Fragen ging die Jahrestagung der DFH Deutsche Fertighaus Holding AG mit zahlreichen Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft in Köln nach. Die Konferenz, an der rund 600 Zuhörer – darunter Verkaufsberater sowie Vertreter von Zulieferern und Partnerunternehmen – teilnahmen, lieferte einen aktuellen Überblick über das nachhaltige Bauen in Deutschland.

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Tracking-Lösungen: Schutz vor Betrug im Online-Handel

Gepostet von am 30. Dezember 2013 – 14:50Ein Kommentar |

Das Internet ist ein guter Ort, um Geschäfte zu machen. Mit steigenden Umsätzen beim Kauf per Mausklick nimmt jedoch meist auch die Zahl der Betrugsversuche zu. Laut einer aktuellen Studie des europäischen Onlinehandelverbands Händlerbund klagen rund 70 Prozent der befragten Shopbetreiber über Verluste durch Warenbetrüger, die unter falscher Identität Artikel bestellen. Mit speziellen Tracking-Lösungen kommen sie Warenbetrügern auf die Schliche und vermeiden Zahlungsausfälle.

„Kundenfreundlichkeit und guter Service sind den meisten Shop-Betreibern extrem wichtig“, erklärt Thomas Bolte von THOBO & Friends. „Gleichzeitig müssen sie sich aber auch im Interesse aller Kunden bestmöglich vor Forderungsausfällen durch betrügerische Warenbestellungen schützen.“

Um dieses Ziel zu erreichen, nutzten immer mehr Versandhändler ausgefeilte Tracking-Lösungen. Das Funktionsprinzip der Systeme ähnelt der Tätigkeit von Profilern in der Kriminalistik, die Verbrecher anhand bestimmter Muster überführen. Mit besonders fortschrittlichen Lösungen können Online-Händler weltweit betrugsverdächtige Transaktionen sogar in Echtzeit erkennen und so Zahlungsausfälle verhindern.

Ein typischer Betrugsversuch ist es, Ware unter falschem Namen zu bestellen. Indem die Betrüger die Empfängeradressen geschickt auswählen, bringen sie Pakete unrechtmäßig in ihren Besitz, die Rechnung jedoch läuft ins Leere. „Prüfen die Onlineshops nach, warum die Rechnung nicht bezahlt wurde, stellen sie oft fest, dass es den vermeintlichen Kunden gar nicht gibt“, so Bolte.

Das Problem: Die typischen Instrumente des Risk Managements, etwa Bonitätschecks oder Adressprüfungen, helfen Online-Händlern beim Aufspüren gefälschter Identitäten kaum. Eine Datenbankabfrage nach Julius, Justus oder Julian Meier, Hauptstraße 3 bleibt ergebnislos, wenn es unter der Hausnummer 3 keinen Meier gibt.

Hier kommen die ausgereiften Tracking-Technologien ins Spiel. Ob PC, Tablet, Smartphone oder Spielkonsole: Jedes dieser Internetzugangsgeräte hinterlässt eine eindeutige und identifizierbare Spur, die sogenannte Hash-ID. „Das ist sozusagen der Fingerabdruck des Endgeräts. Eine gute Tracking-Lösung erkennt an der Hash-ID, wenn Bestellungen vermeintlich unterschiedlicher Kunden vom selben Endgerät eingehen und zeigt eine Verbindung zwischen allen Bestellungen dieses Computers auf“, erklärt Bolte.

Hohe Priorität beim Einsatz von Tracking-Systemen hat der Datenschutz. Ebenfalls von hoher Bedeutung ist es, dass Kunden von Online-Shops durch die im Hintergrund laufenden Analysen keine Beeinträchtigung bei ihrem Einkaufserlebnis wahrnehmen. So darf es etwa beim Bestellprozess keine Verzögerungen geben.

Die Integration von Tracking-Systemen erfolgt durch einen leicht einzubauenden JavaScript-Code in der Website des Online-Shops. Eine Rule Engine erkennt dann ab sofort Bestellungen mit verdächtigen Mustern. Shop-Betreiber sehen beispielsweise, dass ein Computer drei Bestellungen mit ähnlichen, aber unterschiedlichen Namen innerhalb von einer Stunde an drei Adressen im selben Stadtviertel aufgegeben hat – und können entsprechend reagieren.

Bei berechtigten Verdachtsmeldungen lassen sich betreffende Bestellungen direkt stornieren. „Alternativ können Online-Händler Tracking-Systeme auch aktiv in den Bestellprozess einbinden, sodass bei betrugsverdächtigen Transaktionen beispielsweise nur sichere Zahlarten zur Verfügung stehen“, so Bolte.

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